Willkommen im
Gasthaus Zum Mohren in Landsberg am Lech

Hauptplatz 148, Tel. 08191 42210, Fax 08191 32132
Der „Gasthof zum Mohren” sicherlich einer der
ältesten großen Landsberger Gasthöfe, wurde als viergeschossiger stattlicher
Satteldachbau unter Einbeziehung dreier Vorgängergebäude noch in der ersten Hälfte
des 15. Jahrhunderts in seiner heutigen Dimension gestaltet und im 17.
Jahrhundert barock überformt. Seine bauliche Gestalt erhielt der ” Gasthof
zum Mohren ”, auch Mohrenkopf kurz nach 1436.
Aus dem Mohren Gasthof, in dem die Landsberger
Fuhrleute ihre Zunftstube hatten, soll der Überlieferung nach, der um 1480/90
in Landsberg geborene und 1539 in Köln verstorbene Kartäusermönch und
Schriftsteller Johannes ”Landsberger” stammen, der auch Johannes Justus
(latinisierter Familienname ”Gerecht oder Krecht”) genannt wurde.
Auch 1633 gehörte der Gasthof, der stets als
Weinwirtschaft betrieben wurde und daher keine Brauerei besaß, einem "Gastgeb"
namens Hans Jakob Piterle.
1648 wird Tobias Herele als Besitzer genannt,
1655 Johann Jakob Hailberger, für die Stadtgeschichte eine bedeutende Persönlichkeit
und später Landsberger Bürgermeister.
Archivarischen Mitteilungen zufolge bestand zur Zeit Johann Jakob Hailbergers
offenbar eine Kapelle ”St. Jakob” auf der Hofstatt.
1785 folgte Johann Nepomuk Kauth, ein Mitglied der
weitverzeigten Landsberger Brauerfamilie. 1799 Bierbrauer Fidel Schreiber, der
zugleich auch andere Brauerei-Gasthöfe in der Stadt in Besitz hatte.
1817 bez. 1847 ging der Gasthof an Mathias
und Otto Fuchs unter denen 1844 im zweiten Obergeschoss ein großer Fest- und
Tanzsaal mit repräsentativem Treppenaufgang eingerichtet wurde. Im letzten
Drittel des 19. Jahrhunderts wurde dieser Festsaal wieder aufgeben und in
Fremdenzimmer unterteilt: dies geschah vermutlich noch dem nächsten
Besitzerwechsel von 1876, als der Gasthof an Michael Huber ging.
1941 übernahm die
Waizingerbräu AG den Gasthof.
Dies ist ein kleiner Auszug
aus der reichhaltigen Geschichte des Gasthofs „ehemalige Weinwirtschaft
Mohrenkopf”. Interessierten ist der Band 3, ”Stadt Landsberg am Lech” zu
empfehlen, dort können Sie alles nachlesen.